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Sonderausstellung

Verboten und Verfolgt. Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR

28.02. bis 17.07. 2020,
Dokumentationszentrum Demmlerplatz

Für den 16. April 2020 hatten wir unsere informative Begleitveranstaltung zur Wanderausstellung „Verboten und Verfolgt.“  geplant. Diese kann auf Grund der aktuellen Situation nicht stattfinden, ebenso der Besuch der Wanderausstellung. Vorab können Sie aber gern schon einen Blick in die Ausstellung werfen, irgendwann wird wieder geöffnet sein... 

Vor 75 Jahren, kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges,

begann die Auflösung des größten Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück durch Evakuierung von Häftlingen in die Schweiz, nach Schweden und Frankreich durch das Internationale Rote Kreuz (u.a.). Die Mehrzahl der Häftlinge trieb die SS  jedoch per Räumungsbefehl aus dem Konzentrationslager auf die Todesmärsche in Richtung Nordwesten. Schließlich, am 30. April 1945, konnten die ca. 2.000 schwerstkranken, zurückgelassenen Häftlinge durch die Rote Armee befreit werden. Unter den über 150.000 Häftlingen aus 40 Nationen im KZ Ravensbrück befanden sich auch 1.100 Zeugen Jehovas.  Ihnen ist diese Ausstellung gewidmet. 

Die Ausstellung beschränkt sich nicht allein auf die Zeit des Nationalsozialismus. Unmittelbar nach Gründung der DDR im Jahr 1949 wurden die Zeugen Jehovas erneut verfolgt. Vom August 1950 bis zum Fall der Mauer 1989 blieben sie als „Staatsfeinde“ verboten, wurden kriminalisiert und fielen zahllosen Diffamierungskampagnen zum Opfer.

Ihnen ist diese Ausstellung gleichwohl gewidmet.

Plakat zur Ausstellung


Es war einmal eine Grenze... Das Entstehen und Vergehen der deutsch-deutschen Grenze vom Priwall bis zur Elbe
Eine Wanderausstellung der Landeszentrale für politische Bildung M-V

16.04.2019 – 13.09.2019,
Dokumentationszentrum Demmlerplatz

Der 9. November 1989 ist als Tag des Mauerfalls in die Weltgeschichte eingegangen. Auch an der deutsch-deutschen Grenze, die das heutige Mecklenburg von Schleswig-Holstein und Niedersachsen trennte, nicht nur in Berlin, nahmen die Menschen ihr Schicksal in die Hand und sorgten für die Öffnung der fast unüberwindbar gewordenen Grenzanlagen.

Kuno Karls hat zahlreiche Fotos und Zeitzeugenberichte gesammelt, die an die bewegende Zeit der Grenzöffnung erinnern. Die Aufnahmen stammen fast ausschließlich von Hobbyfotografen, die als Augenzeugen Anteil am Geschehen hatten. Mit ihren Bildern erzählen sie sowohl von den großen Ereignissen an der Grenze als auch von den kleinen stillen und überregional wenig beachteten Grenzöffnungen. Die Ausstellung macht die inzwischen 30 Jahre zurückliegenden Ereignisse wieder lebendig und lädt ein, auch generationenübergreifend ins Gespräch zu kommen.

Konzeption: Stephan Bliemel, Banzkow
Gestaltung: Sebastian Maiwind, Berlin

Die Ausstellung kann vom ab dem 16. April 2019 in den Räumen des Schweriner Dokumentationszentrums am Demmlerplatz während der Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag zwischen 12.30 - 16.00 Uhr gern besichtigt werden.

Der Eintritt ist frei.