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Aktuelle Meldung

16. April 2020, 18.00 Uhr
Dokumentationszentrum Demmlerplatz

Begleitveranstaltung am 16. April 2020, 18.00 Uhr im Dokumentationszentrum entfällt!

Für den 16. April 2020 hatten wir unsere informative Begleitveranstaltung zur Wanderausstellung „Verboten und Verfolgt.“  geplant. Diese kann auf Grund der aktuellen Situation nicht stattfinden, ebenso der Besuch der Wanderausstellung. Vorab können Sie aber gern schon einen Blick in die Ausstellung werfen, irgendwann wird wieder geöffnet sein... 

Vor 75 Jahren, kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges,

begann die Auflösung des größten Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück durch Evakuierung von Häftlingen in die Schweiz, nach Schweden und Frankreich durch das Internationale Rote Kreuz (u.a.). Die Mehrzahl der Häftlinge trieb die SS  jedoch per Räumungsbefehl aus dem Konzentrationslager auf die Todesmärsche in Richtung Nordwesten. Schließlich, am 30. April 1945, konnten die ca. 2.000 schwerstkranken, zurückgelassenen Häftlinge durch die Rote Armee befreit werden. Unter den über 150.000 Häftlingen aus 40 Nationen im KZ Ravensbrück befanden sich auch 1.100 Zeugen Jehovas.  Ihnen ist diese Ausstellung gewidmet. 

Die Ausstellung beschränkt sich nicht allein auf die Zeit des Nationalsozialismus. Unmittelbar nach Gründung der DDR im Jahr 1949 wurden die Zeugen Jehovas erneut verfolgt. Vom August 1950 bis zum Fall der Mauer 1989 blieben sie als „Staatsfeinde“ verboten, wurden kriminalisiert und fielen zahllosen Diffamierungskampagnen zum Opfer.

Ihnen ist diese Ausstellung gleichwohl gewidmet.

Plakat zur Ausstellung


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